Der Zähler liest Gelenke, keine Pixel. Wenn die Gelenke, die er braucht, im Bild sind, beleuchtet und nicht am Rand abgeschnitten, zählt er. Alles Weitere folgt daraus, welche Gelenke jede Übung nutzt.
Liegestütze: ein Meter, vor dir, Handy aufrecht
Stell das Handy aufrecht etwa einen Meter vor deine Hände, den Bildschirm zu dir. Lehn es an eine Wand, eine Flasche oder ein Buch. Der Zähler braucht Kopf, Schultern, Ellbogen und Handgelenke. Er misst, wie stark sich dein Arm beugt und wie viel breiter deine Schultern wirken, wenn du runtergehst, deshalb muss er dich von vorn sehen, nicht von der Seite.
Zu nah ist der häufigste Fehler. Steht das Handy direkt an deinen Händen, verlassen die Ellbogen unten in der Wiederholung das Bild, und die App hört ohne klaren Grund auf zu zählen. Die Checkliste vor dem Satz zeigt das an: Sagt sie, dass du zu nah bist, stell das Handy einen halben Meter weiter weg, nicht dich.
Kniebeugen: zwei Meter, vor dir, ganzer Körper
Der Kniebeugen-Zähler misst die Höhe der Hüfte über den Füßen und wie viel kleiner die ganze Figur wird. Er braucht Schultern, Hüfte, Knie und Knöchel im Bild, das Handy muss also etwa zwei Meter entfernt stehen, und du musst ihm zugewandt sein. Ein Flur oder ein Türrahmen reicht.
Seitlich zu stehen bringt ihn durcheinander. Von der Seite überdecken sich deine Schultern, und der Höhenwert springt. Die App sagt dir, dass du dich zurückdrehen sollst, bevor sie etwas zählt. Erhobene Arme sind kein Problem.
Sit-ups: Handy neben dir, auf dem Boden
Leg dich mit gebeugten Knien auf den Rücken und leg das Handy etwa anderthalb Meter neben dich auf den Boden, den Bildschirm zu dir. Der Zähler liest den Winkel zwischen Rumpf und Oberschenkeln und wie nah die Schultern an die Knie kommen, er braucht also eine Seitenansicht von Kopf, Schultern, Hüfte und Knien.
Die App dreht das Kamerabild selbst um eine Vierteldrehung, weil das Posenmodell an stehenden Menschen trainiert ist und eine liegende Person schlecht erkennt. Dafür musst du nichts tun. Lass das Handy einfach auf der Seite auf dem Boden liegen.
Plank: Handy neben dir, auf Hüfthöhe
Dieselbe Aufstellung wie bei Sit-ups: auf dem Boden, anderthalb Meter neben dir. Die Plank wird nach der Linie von Schulter über Hüfte zu Knie beurteilt, nach den Unterarmen, die auf dem Boden liegen, und danach, ob die Hüfte ruhig bleibt. Von vorn sehen eine Plank und Liegen auf dem Bauch gleich aus, deshalb lehnt die App die Ansicht von vorn hier ab.
Den Kopf zu senken bricht die Plank nicht. Die Hüfte durchhängen zu lassen schon.
Licht
Die Kamera muss dich sehen, und ein Posenmodell braucht Kanten: einen beleuchteten Körper vor einem ruhigeren Hintergrund. Eine Lampe hinter dem Handy, die auf dich zeigt, funktioniert. Ein Fenster hinter dir macht dich zur Silhouette, und das Modell verliert zuerst die Ellbogen. Ein dunkler Raum führt eher zu einer Checkliste, die nie grün wird, als zu falschen Zahlen.
Was die Checkliste bedeutet
Vor jedem Satz zeigt die App, welche Gelenke sie sieht und ob der Abstand stimmt. Sie wartet, bis alle grün sind, misst dann deinen oberen Punkt und fängt an zu zählen. Wird ein Gelenk während des Satzes grau, pausiert die Zählung, und der Grund steht auf dem Bildschirm. Die Aufstellung zu korrigieren ist immer der richtige Schritt. Der Zähler rät nie, wo ein verdecktes Gelenk ist.
Steht das Handy richtig, übernimmt der Liegestütze-Zähler: Jede Wiederholung, die er zählt, landet als Treffer auf dem Monster vor dir.
